작품 상세

Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden Öl auf Malpappe. U.li. signiert "E. Fraaß". Verso bezeichnet "Erich Fraass – Frau G.F." sowie ein werkbezeichnendes Klebeetikett der Kunstausstellung Kühl, Dresden. In einer dunkel gefassten Leiste mit silberfarbenem Innenprofil gerahmt. Nicht im WVZ Hebecker, vgl. motivisch das Aquarell "Portrait Grete Fraaß", 1924/25, WVZ Hebecker 77. Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 2020; Nachlass des Künstlers. Wir danken Herrn Klaus Hebecker, Weimar, für freundliche Hinweise. Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden 1907–10 Lithografenlehre, 1910–14 Studium an der Kunstgewerbeschule un an der Kunstakademie Dresden bei O. Zwintscher. Fraaß meldet sich als Freiwilliger zum Kriegsdienst. 1919–22 Meisterschüler von Robert Sterl. 1920 Heirat seiner Frau Grete, im gleichen Jahr Studienreise nach Holland. 1924 Malerfahrt mit Künstlerkollegen in den Böhmerwald. 1925 Studienreise nach Spanien. 1926 Aufenthalt in Tirol. 1927–29 Aufenthalte in Leipzig. Es entstehen Deckfarbenblätter der Leipziger Auenlandschaft und Studien im Leipziger Zoo. 1931 Mitbegründer und Vorsitzender der Dresdner Sezession. 1945 Zerstörung des Ateliers beim Bombenangriff und Vernichtung vieler seiner Arbeiten. 1953–58 Professor für Malerei an der Dresdner Kunstakademie. 1959 Kunstpreis der Stadt Dresden.