작품 상세

Lehmbruck, Mädchen, Bronze - Lehmbruck, Wilhelm Vgl. Schubert 54 c. - Alle Kunst ist Maß". Als "letzter Schüler der Griechen" wurde Wilhelm Lehmbruck bezeichnet. Seine schlanken, expressionistischen Plastiken haben noch erkennbare Gesichtszüge, sichtbare Muskeln. Doch sind die Proportionen verschoben. "Alle Kunst ist Maß", war Lehmbrucks berühmt gewordenes Credo: "Maß gegen Maß - das ist alles. Die Maße, oder bei Figuren die Proportionen, bestimmen den Eindruck, bestimmen die Wirkung, bestimmen den körperlichen Ausdruck, bestimmen die Linie, die Silhouette und alles." Was Alberto Giacometti mit seinen spindeldürren Figuren auf die Spitze trieb, legte Lehmbruck in seinem Pariser Atelier schon an: aus Lehm, Stein und Bronze einen Menschen zu erschaffen, dessen Proportionen als Maß dienen - für seine spirituelle Verfassung. Dass Wilhelm Lehmbruck einer der einflussreichsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts werden sollte, war ihm nicht in die Wiege gelegt. Geboren wurde er bei Duisburg am 4. Januar 1881 als viertes von acht Kindern einer Bergarbeiterfamilie. Doch schon jung zeigte Lehmbruck eine Vorliebe fürs Grübeln, Schnitzen und Malen. Mit elf verdiente er sich mit seinen Zeichnungen ein Taschengeld dazu. An der Düsseldorfer Kunstakademie (1901-1906) lernte er dann bei Karl Janssen und schuf anfangs neoklassizistische Figuren, bevor er zu seiner eigenen Formensprache fand." (Britta Probol, Lehmbruck-Retrospektive in Schleswig, Schloss Gottorf, 2013, aus: www.ndr.de//kultur/kunst und ausstellungen). - Posthumous cast of the 1940´s/1950´s (?). Bronze with gold-brown patina. On the base with foundry stamp "H. Gonot Fondeur PARIS" and with embedded signature "W. Lehmbruck". Mädchen mit aufgestütztem Bein. 1910. Posthumer Guss der 1940er/1950er Jahre?. Bronze mit goldbrauner Patina. 60,5 x 19 x 16 cm. Auf der Plinthe mit dem Gießerstempel "H. Gonot Fondeur PARIS" versehen sowie mit der eingelassenen Signatur "W. Lehmbruck"."