작품 상세

Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert u.re. "Otto Westphal 1948". Verso nochmals signiert und datiert sowie mit den Lebensdaten des Dargestellten. In einer weiß gefasster Holzleiste gerahmt. Heinrich Sulze (1988 Leipzig – 1958 Dresden) studierte Architektur an der Technischen Hochschule Dresden. Nach dem erfolgreichen Abschluss promovierte er und war anschließend im Institut für Städtebau und Siedlungswesen in Dresden tätig. 1923 folgte eine Habilitation zur Geschichte der Gartenkunst. Auch die Archäologie gehörte zu seinem Forschungsgebiet. Er fertigte eine archäologische Dokumentation Dresdens an und nahm an Ausgrabungen in Samos und Tyrins teil. Während der Zerstörung Dresdens verlor Heinrich Sulze nahezu nahezu alle seine wissenschaftlichen Arbeiten, unter anderem zum Städtebau Pompejis. Als städtebaulicher Planer beteiligte er sich nach dem zweiten Weltkrieg, zusammen mit dem Institut für Denkmalpflege, an der Erhaltung und dem Wiederaufbau der Architektur Dresdens und war maßgeblich an den Bemühungen beteiligt, die Dresdner Sophienkirche vor dem Abriss zu bewahren. Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden 1894–96 Besuch der Kunstgewerbeschule Kassel und 1896–99 der Webschule Krefeld. Ab 1899 Hinwendung zur freien Kunst. 1904–07 Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller und Carl Bantzer. 1914–16 Teilnahme am Ersten Weltkrieg. Studienaufenthalte u a. in Hessen, Danzig und der Schweiz. 1924 Beschäftigung mit Wandmalereien und Mosaiken in Ravenna, Italien. 1929 Wandmalereien für den Römischen Garten der Gruga in Essen. Ab 1930 in Pompeji für das archäologische Institut Rom tätig. In den 1940er Jahren Assistent unter Fritz Beckert an der TH Dresden. Einzelausstellungen u. a. 1958 in der Kunstausstellung Heinrich Kühl in Dresden und 1971 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Anschließend eine Wanderausstellung in Ostdeutschland und anderen Ländern.