작품 상세
Karl Buchholz 1849 Schlossvippach/Kreis Sömmerda – 1889 Oberweimar Öl auf Leinwand. Signiert "K. Buchholz" u.re. In einer breiten goldfarbenen Profilleiste gerahmt, auf der u. Leiste mittig montiert eine gravierte Metallplakette mit Namen und Lebensdaten des Künstlers. Mit einem schriftlichen Gutachten von Frau Dr. Gerda Wendermann, Weimar. Karl Buchholz gilt als wichtiger Vertreter der Weimarer Malerschule, deren künstlerische Auffassung stark in der Tradition der Schule von Barbizon verhaftet ist. Der Einfluss der französischen Pleinairmalerei wird in dem vorstehenden Gemälde deutlich sichtbar. Was für die Künstler von Barbizon der Wald von Fontainebleau war, war für die Weimarer Maler der Webicht. Die bewaldete Landschaft im Osten der Stadt bot eine Vielfalt an Stimmungen und Motiven, die auch Buchholz zu zahlreichen Werken inspirierten. Lit.: Gerda Wendermann (Hrsg.): Hinaus in die Natur! Barbizon, die Weimarer Malerschule und der Aufbruch zum Impressionismus. Bielefeld 2010. Wir danken Frau Dr. Gerda Wendermann, Weimar, für freundliche Hinweise. Karl Buchholz 1849 Schlossvippach/Kreis Sömmerda – 1889 Oberweimar 1863–1866 Lehre bei einem Stubenmaler in Kölleda. Ab 1867 studierte Buchholz an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, zunächst bei dem Landschaftsmaler Alexander Michaelis und nach dessen Tod bei Maximilian Schmidt. Ab 1871 war er in der Landschaftsklasse von Theodor von Hagen, welcher eine fortschrittliche Art der Freiluft- und Tonmalerei, begründet auf den Lehren der Schule von Barbizon, unterrichtete. Vier Jahre später wurde er Hagens Meisterschüler. 1871 beteiligte er sich erstmalig an der Dresdner Akademischen Kunstausstellung und stellte später regelmäßig in Berlin, Dresden und München aus. Er lebte zurückgezogen in Oberweimar. 1874 Studienreise in den Harz und auf die Insel Vilm. Thema seiner Gemälde war überwiegend die unmittelbare Umgebung von Weimar, welche er zu verschiedenen Tageszeiten und unter Verzicht auf spektakuläre Motive porträtierte. Er galt laut Lovis Corinth als das "Genie der Weimarer Malschule". Karl Buchholz nahm sich im Alter von 40 Jahren das Leben.
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