작품 상세

"Eruption" Öl auf leichtem Karton, ganzflächig auf Malkarton kaschiert. 1949. 31 x 41 cm. Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "W. Imkamp" und datiert. Verso auf dem Malkarton mit Faserstift in Schwarz nochmals signiert "W. Imkamp", datiert und betitelt sowie mit dem Adreßstempel (verblasst). In der abstrakten Komposition und harmonischen Farbigkeit überzeugende frühe Nachkriegsarbeit Imkamps. Die bedeutende Prägung seiner Studienjahre erlebt Wilhelm Imkamp von 1926 bis 1929 am Bauhaus in Dessau, das er zeitgleich mit Fritz Winter besucht. Im Vorkurs bringt ihm Josef Albers die Grundgesetze der Komposition bei. Seine späteren Lehrer am Bauhaus, Kandinsky, Klee und Feininger, erwecken bei Imkamp lang nachwirkende Bildvorstellungen und schaffen die Grundlage für seinen unverwechselbaren Stil, seine kristallinen Kompositionen, die er doch mit seinem ganz eigenen, spielerischen Ansatz umsetzt. 1930-39 arbeitete er als freischaffender Künstler in Essen und widmete sich zum Broterwerb der Portrait- und Landschaftsmalerei. Der abstrakten Malerei konnte er aus politischen Gründen nur im Verborgenen nachgehen. Als sein Atelier in Gießen 1944 durch Bomben zerstört wurde, gingen viele bedeutende Gemälde verloren.