작품 상세

Ohne Titel Öl auf Hartfaserplatte. 1956. 80 x 100 cm. Verso mit Pinsel in Schwarz signiert "Thilo" sowie mit dem Künstlersignet (gestrichen), datiert und mit der Werknummer "213". Bereits 1916 begeistert sich Thilo Maatsch für die Bilder von Franz Marc, die er bei einem Besuch der Galerie "Der Sturm" in Berlin sieht. Er schließt Bekanntschaft mit Kandinsky und Molzahn, mit Paul Klee, Lyonel Feininger, Lászlò Moholy-Nagy, William Wauer und Lothar Schreyer. Er wird Mitglied der Novembergruppe und beteiligt sich bis 1932 jährlich an der Großen Berliner Kunstausstellung. 1927 erhält Maatsch eine Einzelausstellung in Waldens Galerie "Der Sturm". 1934 wird er aus dem Reichsbund Bildender Künstler ausgeschlossen und gilt als "entartet", sein Werk wird erst ab 1966 wiederentdeckt. Wolkige, silbrig schimmernde Schwaden ziehen rechts und links auf dem dunklen Grund aufwärts und verleihen dem Gemälde den Charakter einer Vision. Dazwischen strahlen die scharfen Konturen leuchtender Farbflächen auf plastisch herausgearbeiteten, abstrakten Formen.