작품 상세

Beim Kloster Eberbach im Rheingau. Aquarell über Bleistift und Kohle auf chamoisfarbenem Halbkarton. 32,5 x 24,1 cm. Unten mittig mit Pinsel in Rotbraun monogrammiert und datiert, verso mit Bleistift beziffert "4779". (19)45. Mataré wurde seit 1937 als "entarteter Künstler" von den Nationalsozialisten diffamiert, 1933 war ihm bereits seine Professur in Düsseldorf entzogen worden war und er erhielt keine öffentlichen Aufträge mehr. Seit 1937 zog er sich in die "innere Emigration" zurück und verbrachte ab 1940 häufiger Aufenthalte im Gasthof beim Zisterzienserkloster Eberbach im Rheingau, wo auch unsere kleine Arbeit entstand. Schöne atmosphärische, sehr dichte Zeichnung: In grünlichen Aquarelltönen ist eine Landschaftsansicht mit zarten Bäumen im Vordergrund dargestellt, dahinter liegende oder stehende Kühe auf einer Weide vor einem Wäldchen. Diese erinnern stilistisch an das Werk des Bildhauers, an seine kleinen geometrisch geformten Bronzeplastiken von Kühen, wie etwa "Zeichen einer Kuh" oder "Stehende Kuh". Provenienz: Sammlung Olbricht, Essen Ausstellung: Ewald Mataré. Eine Werkübersicht, Akademie-Galerie, Düsseldorf, 2005, Kat.Nr. 153