작품 상세
CRANACH, LUCAS, THE ELDER (Kronach 1472 - 1553 Weimar) Adoration of Christ. Oil on wood. Signed middle right with the serpent insignia. 14.5 x 20 cm. Estimate:CHF400,000-600,000 Provenance: - English private collection (label verso). - Christie's, Monaco, 22.6.1991, Lot 114. - Fischer auctions, Lucerne, 2.12.1993, 2155. - Swiss private collection. Our thanks to Dr. Dieter Koepplin for confirming the authenticity of this painting by Lucas Cranach the Elder. CRANACH, LUCAS d. Ä. (Kronach 1472 - 1553 Weimar) Anbetung Christi. Öl auf Holz. Rechts mittig mit dem Schlangeninsignum signiert. 14,5 x 20 cm. Provenienz: - Englische Privatsammlung (verso Etikette). - Auktion Christie's, Monaco, 22.6.1991, Los 114. - Auktion Fischer, Luzern, 2.12.1993, Los 2155. - Schweizer Privatsammlung. Dr. Dieter Koepplin bestätigt die Eigenhändigkeit dieses Gemäldes von Lucas Cranach d. Ä., wofür wir ihm danken. Lucas Cranachs Anfänge liegen im Dunkeln. Um 1472 muss er im oberfränkischen Kronach geboren worden sein, wie sein Familienname vermuten lässt, als Sohn des wohlhabenden Kronacher Bürgers Hans Maler, bei dem er vermutlich auch seine künstlerische Ausbildung erhalten hat. Ab 1501 wird er als Künstler in Wien fassbar. Vier Jahre später gelingt ihm der für seine künstlerische Karriere wie seinen sozialen Aufstieg entscheidende Durchbruch: Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen (1463-1525) ernennt ihn zum Hofmaler und verleiht ihm 1508 ein Familienwappen. Dieses stolze Emblem, eine geflügelte Schlange mit Rubinring im Maul, hebt sich auf unserer 'Anbetung Christi' in der rechten Bildmitte in Cremeweiss gut erkennbar ab. Lucas Cranach übernimmt die zuvor von Jacopo de' Barbari geleitete Malerwerkstatt im Schloss zu Wittenberg und dient fortan dem Kurfürsten und seinen beiden Nachfolgern, Johann dem Beständigen (1468-1532) und Johann Friedrich I. dem Großmütigen (1503-1554) über fast fünf Jahrzehnte hinweg. Durch die sächsischen Erz- und Silbervorkommen reich geworden, wirken diese ambitionierten Wettiner als mächtige Schutzherren des Protestantismus und werden zu wichtigen Stimmführern der europäischen Politik zwischen Kaiser, Papst und Reformation. Wittenberg ist damals ein aufblühendes Zentrum, in dem Cranach bald eine Schlüsselrolle spielt. Er schafft Gemälde für die fürstlichen Schlösser und entwirft Festdekorationen, Kostüme, Wappen und Medaillen für seine Dienstherren. Seine überragenden künstlerischen Fähigkeiten sind bald weitbekannt. Er steigt zu einem der einflussreichsten Bürger von Wittenberg auf, erwirbt eine Apotheke und Grundstücke und wird Kämmerer, Ratsherr und Bürgermeister. Auch auf diplomatische Missionen wird Cranach entsandt. Mit Martin Luther und Phillip Melanchthon verbinden ihn tiefe persönliche wie geschäftliche Beziehungen. Seine Nähe zur Reformation, als deren wichtigster Maler er gilt, schrickt selbst katholische Auftraggeber nicht ab. Die 'Liste der Personen, mit denen er während seiner mehr als fünfzig Jahren umspannenden Schaffenszeit zusammentraf, die er portraitierte oder mit anderen Auftragsarbeiten belieferte, liest sich selbst heute noch wie ein `Who is Who´ der Geschichte, Kunst und Kultur im frühen 16. Jahrhundert' stellt Guido Messling fest (siehe Messling, Guido: Die Welt des Lucas Cranach: ein Künstler im Zeitalter von Dürer, Tizian und Metsys, Leipzig 2011, erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Palast der Schönen Künste, Brüssel, 20.10.2010 - 23.1.2011, S. 13). Nicht nur Kaiser Maximilian I., sondern auch, 'wer sonst etwas galt oder auf sich hielt, bediente sich der Dienste des Wittenberger Malers' (siehe ebd.). Es liegt nahe, dass auch unsere exquisite Holztafel von einem wohlhabenden Kunstliebhaber erworben wurde. Ihr Sujet, die 'Anbetung Christi', hat sicher auch weltliche Käuferschaften angesprochen. Mit dem zierlichen Format mag sie der privaten Andacht gedient haben und könnte auf Reisen mitgenommen worden sein. Ihr exzellenter Erhaltungszustand spricht aber eher dafür, dass ein Sammler sich die kleine Kostbarkeit des berühmten Hofmalers für sein Kunstkabinett leistete. Möglicherweise hat der Kenner die für Cranach charakteristische, überaus sorgfältige Gestaltung der dargestellten Oberflächen geschätzt, die bei unserer 'Anbetung' bis in die feinsten Details ausgearbeitet sind. Wie Marias Schleier mit hauchzartem Weiß gezeichnet, die Wolken samtig verwischt, das Fell der Tiere getupft und mit winzigsten Pinselstrichen belebt wird, zeugt ebenso von Meisterschaft wie die leuchtenden Farben. Tatsächlich konnten von der modernen Forschung in Cranachs Oeuvre nicht weniger als 30 unterschiedliche Pigmente und zahlreiche Experimente mit unterschiedlichen Untermalungen für seine Motive nachgewiesen werden, die der Maler auf der Suche nach malerischer Perfektion unternommen hat. Die in Anbetung versunkene Muttergottes bildet im Wortsinne das Zentrum des Werks. Ihr Kopf ist nicht nur genau in der Bildmitte positioniert, durch sie geht auch die Verbindungslinie zwischen zwei in himmlischem Glanz erstrahlenden Wesen, dem Jesusknaben und der Erscheinung im rechten oberen Bildhintergrund. In einer gleissenden Aureole schwebt dort der Engel mit einer Schriftrolle in den Händen, um den bei ihren Herden ausharrenden Hirten die Geburt des Heilands zu verkünden. Zugleich erinnert er uns an die frühere Verkündigung des Erzengels Gabriel an die Jungfrau, dass sie den Sohn Gottes gebären werde. Durch ihren Leib, der zwischen dem Engel im Himmel und dem Jesusknaben in der irdischen Krippe kniet, erfüllt sich nun mehr diese Verheissung. Berührend ist die Innigkeit des stillen Austauschs zwischen Mutter und Kind. Marias Teint ist so porzellanhaft zart wie der von innen leuchtende nackte Körper des kleinen Jesus. So intensiv ist ihre Versenkung in die Göttlichkeit des Knaben, dass sie ebenso wie der Angebetete von der Kälte ihrer Umgebung unberührt bleibt. Der Frost hat dem neben Maria knienden Josef schon Nase und Backen leuchtend rot gefärbt; hinten rechts deutet ein Hirte mit seiner behandschuhten Rechten auf das Jesuskind, währen die beiden anderen dicht aneinander gedrängt ihre Hände unter ihren Mützen wärmen. Das kühle Kolorit, der nackte Boden und der Steintrog betonen die Unwirtlichkeit und Kahlheit des Ortes, an dem sich das Wunder vollzieht. In der linken oberen Ecke unserer Holztafel lockert eine Art Engels-Wolken-Schaukel mit einem Durcheinander von Flügeln, Händchen und Köpfchen die theologische Ernsthaftigkeit der Szene wunderbar auf. So richtig bei der Sache sind die geflügelten Putten nämlich nicht: Kein einziger richtet seinen Blick direkt auf die Anbetungsszene vor ihnen. Einige schauen in der Weltgeschichte umher, andere scheinen uns als Bildbetrachter direkt anzusehen. Die verspielten kleinen Engel sind ein Motiv, das Lucas Cranach durch die Jahrzehnte seines Schaffens immer wieder aufgreift. Bereits auf dem berühmten Gemälde 'Heilige Familie in einer Landschaft' (auch 'Ruhe auf der Flucht' genannt) von 1504 (Gemäldegalerie Berlin) können wir die Engel beim Wasserholen, Musizieren und sogar beim Vogelfang beobachten. Selbst auf dem überaus ernsten lutheranischen Lehrbild 'Gesetz und Gnade' (1529, Národní Galerie, Prag) treiben sie Unfug. 'Nur ausnahmsweise wird ihre Aufmerksamkeit den eigentlichen Protagonisten direkt zuteil', stellt der Ausstellungskatalog Brüssel 2011 (S. 121) fest. 'Ansonsten aber sind diese putzigen Begleiter eher mit sich selbst beschäftigt, darin ihrem kindlichen Wesen entsprechend'. Das Thema der Anbetung Christi erscheint in vier weiteren Gemälden des Meisters, wovon drei in die 1520er Jahren datiert werden (siehe Friedländler, Max/Rosenberg, Jakob: The paintings of Lucas Cranach, London, 1932/1978, S. 90, Nr. 101-103). Die bei Friedländer/Rosenberg als Nr. 101 verzeichnete Version, datiert um 1515-20, gehört den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Gemäldegalerie alter Meister) und war Teil der grossen Cranach-Ausstellung im Frankfurter Städel und in der Royal Academy of Arts, London, im Jahr 2008 (siehe Brinkmann, Bodo (Hg.): Cranach der Ältere: Ostfildern 2007, Ausst. Kat., Städel Museum, Frankfurt am Main, 23.11.2007 - 17.2.2008, Royal Academy of Arts, London, 8.3. - 8.6.2008, Nr. 15, S. 142, mit Farbabb.). Bei dieser Version stellt Cranach eine Lichtvision der Heiligen Birgitta von Schweden dar, wonach das vom Neugeborenen ausgehende Licht dasjenige einer Kerze überstrahlt habe. Für die optimale Umsetzung dieses Effekts versetzt Cranach die Figuren in einen nächtlichen Stall. Bei unserer Szene, die bei Tag spielt, betont er dagegen die vom Christuskind ausstrahlende, seine Mutter schützende Wärme. Beide Varianten heben in der gedachten Verbindung von verkündendem Engel und Jesus die besondere Rolle Mariens in der Heilsgeschichte hervor. Die sich auf eine Mauer aufstützenden drei Hirten finden sich auch in einer von Friedländer/Rosenberg als Nr. 103 aufgeführten und auf 1518-20 datierten Version (Privatbesitz). Eine weitere, bei Friedländer/Rosenberg als Nr. 102 erwähnte Variante greift den nach hinten fluchtenden Steintrog auf. Doch ist bei diesem Werk die recht schematische Abhandlung von Mauerwerk und Steinboden sowie der begleitenden Putten auffällig. Diese in Knightshayes Court, Devon, Grossbritannien, aufbewahrte und vom National Trust betreute Weihnachtsszene wird heute der Cranach-Werkstatt zugeschrieben. Die um 1535 entstandene 'Heilige Nacht' Cranachs im Erfurter Museum ist schliesslich unserer Darstellung sowohl kompositorisch als auch stilistisch am ähnlichsten und lässt eine Datierung unseres Gemäldes in das Spätwerk des Meisters vermuten. In der Erfurter Version liegt das Christuskind ebenfalls in einem zentral platzierten Steintrog umringt von Maria und Josef im Gebetsgestus. Daneben kauern Ochs und Esel, deren Blicke den Betrachter fesseln und diesen in das Geschehen einladen, vergleichbar wie bei unserer Tafel. Auch die Hirten finden sich rechts im Bild sowie die zusammengedrängte Engelsschar in der oberen Bildhälfte. Dr. Dieter Koepplin, dem unsere 'Anbetung Christi' aus einer früheren Begutachtung bekannt ist, bestätigt erneut in einem Schreiben vom 16.3.2013 die Autorschaft Cranachs d. Ä. und vermutet eine Entstehung unserer Tafel in dem Zeitraum um 1545-50. Er vergleicht die Ausführung einzelner Details, wie beispielsweise die Wiedergabe der Haare, mit dem 1546 datierten Gemälde 'Der Jungbrunnen', heute in der Gemäldegalerie Berlin. CRANACH, LUCAS, THE ELDER (Kronach 1472 - 1553 Weimar) Adoration of Christ. Oil on wood. Signed middle right with the serpent insignia. 14.5 x 20 cm. Estimate:CHF400,000-600,000 Provenance: - English private collection (label verso). - Auction Christie's, Monaco, 22.6.1991, Lot 114. - Auction Fischer, Lucerne, 2.12.1993, 2155. - Swiss private collection. Dr. Dieter Koepplin has confirmed the authenticity of this painting by Lucas Cranach the Elder, for which we thank him. Lucas Cranach's origins lie in obscurity. He was probably born around 1472 in Upper Franconian Kronach, as his surname suggests, the son of a prosperous Kronach burgher, Hans Maler, with whom he presumably received his artistic training. Beginning in 1501 he is known as an artist in Vienna. Four years later, he achieves a breakthrough that is decisive for his artistic career as well as his social advancement, when Elector Frederick the Wise of Saxony (1463-1525) appoints him court painter in 1508, giving him a coat of arms. This majestic emblem, a winged serpent with a ruby ring in its jaws, is rendered prominently in cream white at the centre right of our 'Adoration of Christ.' Lucas Cranach takes over the painting workshop in the castle of Wittenberg, which was formerly led by Jacopo de' Barbari, and from then on serves the Elector and his two successors, John the Steadfast (1468-1532) and John Frederick I the Magnanimous (1503-1554), for almost five decades. Obtaining great wealth from Saxon ore and silver deposits, these ambitious Wettins are powerful patrons of Protestantism and become major leaders in European politics between Emperor, Pope and Reformation. Wittenberg is then a flourishing centre, where Cranach soon plays a key role. He produces paintings for the castles of royalty and designs festival decorations, costumes, coats of arms and medals for his employers. His outstanding artistic abilities are soon widely ackowledged. He becomes one of the most influential citizens of Wittenberg, acquires a pharmacy as well as land, and serves as treasurer, alderman and mayor. Cranach is also dispatched on diplomatic missions. With Martin Luther and Phillip Melanchthon he forms deep personal and business relationships. Despite his closeness to the Reformation as its most important painter, he does not eschew Catholic patrons. The 'list of persons he met during his creative period, spanning more than fifty years, whom he portrayed or supplied with other commissions, reads even today like a 'Who's Who' of history, art and culture in the early 16th century,' observes Guido Messling (see Messling, Guido: Die Welt des Lucas Cranach: ein Künstler im Zeitalter von Dürer, Tizian und Metsys, Leipzig, 2011, published on the occasion of the eponymous exhibition, Palais des Beaux-Arts, Brussels, 20.10.2010 - 23.1.2011, p. 13). Not only Emperor Maximilian I, but also 'anyone who was regarded somewhat or availed themselves of the Wittenberg painter's services.' (see ibid.) It is probable that our exquisite wooden panel was purchased by a wealthy art lover. Its subject, the 'Adoration of Christ,' would surely have appealed to secular patrons. Because of its diminutive size it may have been used for private devotion and could have been taken on journeys. But its excellent state of preservation suggests, rather, that a connoisseur acquired this small treasure by the famous court painter for his art collection. Possibly, the collector valued the extremely careful rendering of the surfaces depicted, so characteristic of Cranach, which are elaborated in our 'Adoration' down to the finest details. Mary's veil, painted in gossamer white; the blurring of the velvety clouds; and the animals' fur, spotted and enlivened with the tiniest brush strokes; demonstrates his mastery as much as the brilliant colours. In fact, modern research into Cranach's oeuvre has detected no fewer than 30 different pigments and numerous experiments with different underpaintings for his subjects, undertaken in the artist's search for perfection in painting. The Mother of God, immersed in worship, literally forms the centre of the picture. Her head is not only placed exactly in the middle of the scene, but through it passes a line connecting two beings that shine in heavenly splendour: the infant Jesus and an apparition in the upper right background. In a gleaming aureole this angel hovers with a scroll in his hands to announce the birth of the Saviour to the steadfast shepherds with their herds. At the same time, he reminds us of the Archangel Gabriel's earlier Annunciation to the Virgin that she would give birth to the Son of God. Through her body, kneeling in the manger between the angel in heaven and the infant Jesus in his earthly crib, this promise is now fulfilled. The intimacy of the silent communication between mother and child is touching. Mary's skin has the same porcelain-like delicacy as the naked body of the baby Jesus, which glows from within. So intense is her absorption in the boy's divinity that she, like the beloved, is not touched by the cold of their environment. The frost has already coloured Joseph's nose and cheeks bright red while he kneels beside Mary. At the back right, a shepherd indicates the baby Jesus with his gloved hand; the other two huddle close together, their hands under their caps for warmth. The cool colours, the bare ground and the stone trough emphasize the harshness and barrenness of the place where the miracle occurs. In the upper left corner of our wooden panel is a kind of cloud swing bearing a group of angels: a confusion of wings, tiny hands and small heads that relieves the theological gravity of the scene delightfully. The winged cherubs are not truly engaged, in fact; not one turns his attention directly to the scene of adoration before them. Some are looking around within this world history; others seem to confront us directly as the viewer. The playful little angels are a motif that Lucas Cranach takes up again and again throughout his decades of work. In the renowned painting 'Holy Family in a Landscape' of 1504, also known as 'Rest on the Flight' (Gemäldegalerie, Berlin), we can already see the angels fetching water, playing music and even watching the bird catching. Even in the very solemn Lutheran instructional picture 'Law and Grace' of 1529 (Národní Galerie, Prague), they do mischief. 'Only in exceptional cases is their attention given to the true protagonists directly,' attests the exhibition catalogue (Brussels 2011, p. 121); 'Otherwise, these adorable little attendants busy themselves according to their childlike natures.' The theme of the Adoration of Christ appears in four other paintings by the master, three of which are dated to the 1520s (see Friedlaänder, Max/Rosenberg, Jakob: The paintings of Lucas Cranach, London, 1932/1978, p. 90, nos. 101 -103). That version listed in Friedländer/Rosenberg as no. 101, dated around 1515-20, belongs to the Dresden State Art Collections (Old Masters Picture Gallery) and was part of the great Cranach exhibition at the Städel Museum in Frankfurt and at the Royal Academy of Arts, London, in 2008 (see Brinkmann, Bodo (ed.): Cranach the Elder, Ostfildern 2007, exh. cat., Städel Museum, Frankfurt am Main, 23.11.2007 - 17.2.2008, Royal Academy of Arts, London, 8.3 - 8.6.2008, no. 15, p. 142, colour illustration). In this variant, Cranach illustrates a vision of St. Bridget of Sweden, in which the light emanating from the newborn outshines that of a candle. For the optimal representation of this effect Cranach placed the figures in a stable at night. In our scene, played out during the day, he instead emphasizes the glow radiating from the Christ child, which warms his mother. Both variants suggest the special role of Mary in the history of salvation through the imaginary line between the preaching angel and Jesus. The three shepherds leaning on a wall are also found in Friedländer/Rosenberg, listed as no. 103, and also in a version dated to 1518-20 (privately owned). Another version, published in Friedländer/Rosenberg as no. 102, also employs the stone trough aligned with the back. However, in this work the very schematic treatment of the masonry and stone floor, as well as the attendant putti, is striking. This Christmas scene is housed at Knightshayes Court in Devon, United Kingdom, where it is preserved by the National Trust, and is attributed today to the Cranach workshop. Produced around 1535, Cranach's 'Holy Night' in the Erfurt museum is ultimately most similar both compositionally and stylistically to our picture, which suggests that it can be dated to the master's late period. In the Erfurt version, the infant Christ also lies in a stone trough placed at the centre, surrounded by Mary and Joseph kneeling in prayer. The crouching ox and donkey, whose eyes engage the viewer and invite them into the action, are comparable with those of our panel, as well as the shepherds found at the right and the throngs of angels in the upper half of the picture. Dr. Dieter Koepplin, who has known our 'Adoration of Christ' from a previous appraisal, reaffirms the attribution to Cranach the Elder in a letter dated 16.3.2013, and suggests that our panel was created in the period of 1545-50. He compares the execution of specific details, such as the description of the hair, to the painting 'The Fountain of Youth,' dated to 1546 and now in the Gemäldegalerie, Berlin.
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