작품 상세
LORRAIN, CLAUDE (Chamagne 1600 - 1682 Rom) Landschaft mit Jägern. Um 1637-38. Öl auf Leinwand. 63 x 70,5 cm. Gutachten: Prof. Marcel Roethlisberger, 16.1.1986. Provenienz: - Privatsammlung, Neapel (Auftraggeber). - Sammlung Gottfried Winkler, Leipzig, 1768. - Privatsammlung, Amsterdam. - Auktion Christie's, Amsterdam, 4. 12. 1984, Los 47. - Privatsammlung, USA. Literatur: - Historische Erklärungen der Gemälde, welche Herr Gottfried Winkler in Leipzig gesammlet, Leipzig / Breitkopf 1768, Nr. 160. - Roethlisberger, Marcel : Tout l'oeuvre peint de Claude Lorrain, Paris 1986, Nr. 83, mit Abb. - Roethlisberger, Marcel: Claude Lorrain, nouveaux tableaux, in: Bulletin de la Société de l'histoire de l'art français, Paris, 1986 (1988), S. 36, Abb. 5. Das hier angebotene Gemälde wurde nach seiner Restaurierung 1986 als eigenhändige Arbeit von Claude Lorrain durch Marcel Roethlisberger begutachtet. Dies geschah nach der Publikation des Werkverzeichnisses 'Tout l'aeuvre peint de Claude Lorrain', zu dessen Zeitpunkt Prof. Roethlisberger das Gemälde noch in unrestauriertem Zustand kannte und es wohl deshalb vorsichtig als Kopie nach Claude publizierte. In seinem Gutachten bringt Prof. Roethlisberger unser Gemälde mit der Zeichnung Nummer 24 aus Lorrains Skizzenbuch, dem Liber Veritatis, in Verbindung (siehe Abb. 1. und Kitson, Michael: Claude Lorrain: Liber Veritatis, 1977, Kat. Nr. 24, S. 68 mit Abb.) und datiert es gemäss der chronologischen Folge der dort aufgeführten Werke um 1637/38. Lorrain hielt in seinem Skizzenbuch Liber Veritatis seine Gemälde als Sicherheit vor Reproduktionen fest, wobei er einzelne Elemente proportional auch variierte, um die Lesbarkeit zu verstärken. Somit finden sich auch bei unserer Landschaft einige Abweichungen. Rückseitig der Zeichnungen hielt Lorrain den Auftraggeber oder den Zielort, wohin die Gemälde gelangten, schriftlich fest. Gemäss der Notiz des Malers verso bei Nr. 24 war diese Landschaft für eine Sammlung in Neapel bestimmt. Lorrain zeigt bei diesem Gemälde eine idealisierte und leicht reduzierte Ansicht auf Tivoli mit Jägern beim Entenschiessen sowie einem Künstler, der das Geschehen bildlich festhält. Diese Art der Zusammenkunft scheint sich häufig in jener Zeit in der Gegend um Rom ereignet zu haben und möglicherweise haben einige Künstlerfreunde Claude Lorrains als Staffage für diese Komposition Modell gestanden. Auch im Oeuvre von Paul Bril (1556-1626) und dem Frühwerk von Gaspard Dughet (1615-1675) wird die Thematik der Entenjagd aufgegriffen, allerdings verschwindet diese aus der römischen Landschaftsmalerei wieder nach 1640. Wir danken Prof. Marcel Roethlisberger für die Zurverfügungstellung der Angaben in seinem Gutachten von 1986. LORRAIN, CLAUDE (Chamagne 1600 - 1682 Rome) Landscape with hunters. Circa 1637-38. Oil on canvas. 63 x 70.5 cm. Expertise: Prof. Marcel Roethlisberger, 16.1.1986. Provenance: - Private collection, Naples (client). - Collection of Gottfried Winkler, Leipzig, 1768. - Private collection, Amsterdam. - Christie's, Amsterdam, 4. 12. 1984, Lot 47. - Private collection, USA. Literature: - Historische Erklärungen der Gemälde, welche Herr Gottfried Winkler in Leipzig gesammlet, Leipzig / Breitkopf 1768, No.160. - Roethlisberger, Marcel : Tout l'oeuvre peint de Claude Lorrain, Paris 1986, No.83, with ill. - Roethlisberger, Marcel: Claude Lorrain, nouveaux tableaux, in: Bulletin de la Société de l'histoire de l'art français, Paris, 1986 (1988), p. 36, fig. 5.
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