작품 상세

TERRACOTTA FIGURE OF A NAIAD, late Louis XVI, in the manner of CLODION (Claude Michel, Nancy 1738-1814 Paris), Paris, 18th/19th century. H 92 cm. TERRACOTTA-FIGUR EINER NAJADE, spätes Louis XVI, in der Art von CLODION (Claude Michel, Nancy 1738-1814 Paris), Paris, 18./19. Jh. Sitzende nackte Najade mit Muschelkette, Krug und Tuch, auf Felsen mit Schilfblättern. H 92 cm. Die Najaden (abgeleitet vom altgriech. Wort für 'fliessendes Wasser') waren in der griechischen Mythologie Nymphen, die über Quellen, Bäche, Flüsse, Sümpfe, Teiche und Seen wachen und Töchter des ältesten Meeresgottes Okeanos. Trocknete das Gewässer einer Najade aus, so musste sie sterben. Najaden wurden kultisch als Fruchtbarkeitsgöttinnen verehrt; ihren Gewässern wurden magische heilende Wirkung oder prophetische Kräfte zugesprochen. Die Najaden waren darüber hinaus für ihre extreme Eifersucht bekannt. Einer Erzählung des Theokritos nach war der Hirte Daphnis der Liebhaber der Najade Nomia. Da Daphnis ihr einige Male untreu war, strafte sie ihn aus Rache mit Blindheit.