작품 상세
Art in The Third Reich 1933 - 1945 : Charcoal drawing on paper. Artist's signature in the lower left margin: "Prof. Franz Eichhorst". Dated on the right: "Febr. 1945". Handwritten inscription in the lower right margin: "Aus dem Nachlass meines Mannes / Madeleine Eichhorst". 49 x 37 cm. Franz Eichhorst (* 7 September 1885 in Berlin; ? 30 April 1948 in Innsbruck) German painter, etcher and illustrator. Eichhorst was the son of the magistrate Wilhelm Eichhorst and attended a craft school after secondary school. Eichhorst studied at the Academy of Fine Arts under Friedrich Kallmorgen. In 1909, he received a small gold medal at the Great Berlin Art Exhibition. Study trips took him to Belgium, France, Spain and Italy in 1911 and to Holland in 1912. Eichhorst took part in the First World War as a war volunteer and worked as a war painter on the Western Front. In the early 1920s, Eichhorst found a second home in Matrei in East Tyrol and set up a studio there, where he worked during the summer months. One of his most important and best-known paintings, "Girl with a Jug", was created here in 1928. During the National Socialist era, Eichhorst became known primarily for his war paintings. From 1935 to 1938, he created a cycle of war paintings for the Schöneberg town hall in Berlin. As early as 1933, he was awarded second prize (by the Berlin Artists' Association) "for the painting of the large ballroom in Schöneberg Town Hall", together with Raffael Schuster-Woldan from Munich. On 20 April 1938, Adolf Hitler awarded him the title of Professor. He was represented at the Great German Art Exhibitions in Munich's Haus der Deutschen Kunst with a total of 56 of his paintings; war scenes from the Second World War predominated, especially from Poland and Russia. The pictures exhibited there included 1940 Firing guns during the bombardment of Warsaw (watercolour) 1941 Transport of Polish prisoners (watercolour) 1942 Captured Bolsheviks in Mogilev (watercolour and pastel) 1942 Soldiers resting by the fire on the march to Stalingrad (oil on canvas), 1943 Memories of Stalingrad. At the 1944 exhibitions German Artists and the SS in Breslau he showed the painting "Liegender Schütze" and in Salzburg "Im Splittergraben". Impressive study by this well-known artist from the last months of the Second World War. Kunst : Kohlezeichnung auf Papier. Am linken unteren Rand Künstlersignatur: " Prof. Franz Eichhorst". Rechts datiert: "Febr. 1945". Am rechten unteren Rand handschriftliche Bezeichnung: "Aus dem Nachlass meines Mannes / Madeleine Eichhorst". 49 x 37 cm. Franz Eichhorst (* 7. September 1885 in Berlin; ? 30. April 1948 in Innsbruck) deutscher Maler, Radierer und Illustrator. Eichhorst war Sohn des Magistratsbeamten Wilhelm Eichhorst, besuchte nach der Realschule eine Handwerksschule. Unter der Leitung von Friedrich Kallmorgen studierte Eichhorst an der Hochschule für die bildenden Künste. 1909 erhielt er auf der Großen Berliner Kunstausstellung eine kleine Goldmedaille. Studienreisen führten ihn 1911 nach Belgien, Frankreich, Spanien und Italien und in 1912 nach Holland. Eichhorst nahm als Kriegsfreiwilliger am Ersten Weltkrieg teil und betätigte sich als Kriegsmaler an der Westfront. In den frühen 1920er Jahren fand Eichhorst eine zweite Heimat in Matrei in Osttirol und richtete sich dort ein Atelier ein, in dem er in den Sommermonaten arbeitete. Hier entstand 1928 eines seiner bedeutendsten und bekanntesten Gemälde ?Mädchen mit Krug?. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Eichhorst hauptsächlich durch seine Kriegsbilder bekannt. So schuf er von 1935 bis 1938 einen Zyklus von Kriegsbildern für das Rathaus Schöneberg in Berlin. Bereits 1933 erhielt er ?für die Ausmalung des großen Festsaales im Schöneberger Rathaus? den zweiten Preis (durch den Verein Berliner Künstler), zusammen mit Raffael Schuster-Woldan aus München. Am 20. April 1938 verlieh Adolf Hitler ihm den Titel Professor. Mit insgesamt 56 seiner Bilder war er auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen im Münchner Haus der Deutschen Kunst vertreten; dabei überwogen Kriegsszenen aus dem Zweiten Weltkrieg, besonders aus Polen und Russland. Zu den dort ausgestellten Bildern gehörten: 1940 Feuernde Geschütze bei der Beschießung von Warschau (Aquarell) 1941 Abtransport polnischer Gefangener (Aquarell) 1942 Gefangene Bolschewisten in Mogilew (Aquarell und Pastell) 1942 Soldatenrast am Feuer, auf dem Marsch nach Stalingrad (Öl auf Leinwand), 1943 Erinnerungen an Stalingrad. Bei den Ausstellungen Deutsche Künstler und die SS 1944 zeigte er in Breslau das Bild ?Liegender Schütze? und in Salzburg ?Im Splittergraben?. Eindrucksvolle Studie dieses bekannten Künstlern aus den letzten Monaten des 2. Weltkriegs.