작품 상세

E. Brief mit U. Dat. Tutzing ("Schloß Tutzing") 12. 10. o. J. (wohl 1895). 19,5 x 12,2 cm. Zwei Seiten. - Mit goldgepr., gekrönten Monogramm am Kopf. (12) An den Orientforscher Philipp Paulitschke (1854-1899), den er zwar nicht namentlich nennt, der aber aus dem Inhalt sicher erschlossen werden kann. Paulitschke hatte es offenbar abgelehnt, eine königliche Auszeichnung (wohl einen Orden) zu erhalten, weil diese ihm zu gering erschien. Landberg betonte dagegen, diese sei angemessen für das, was er für den Kongress gemacht habe (gemeint ist der Sechste internationale geographische Kongress, London, Juli/August 1895). Khalusi Efendi (Ahmed Hulľsî Efendi, 1861-1931) habe diese Auszeichnung ebenfalls vom König für große Verdienste erhalten. Auch urteile er zu streng über die Wiener Professoren, die gleichfalls viel für den Kongress getan hätten. Paulitschkes Angebot, ihm einen österreichischen gegen einen schwedischen Orden (des Königs) zu beschaffen, lehnte Landberg rundheraus ab, das interessiere ihn nicht, er sei ein bescheidener Mensch, der nur seinen amtlichen Pflichten und der Wissenschaft nachginge. Er werde ihn dennoch "seinem König", also dem schwedischen, empfehlen. - Carlo von Landberg war seit 1888 Generalkonsul von Schweden und Norwegen in Ägypten (am Fuß: "Meine Adresse ist Cairo Egypte"). Er war seit 1884 mit der Erbin von Schloss Tutzing am Starnberger See, Gabriele von Landberg-Hallberger (1850-1915), verheiratet.