작품 상세

* (WAGNER, Richard, 1813-1883. ) Gedicht von fremder Hand. Luzern 29.(VI.1868). 1 S. quer-4°. Auf einem Telegrammformular. Blei, mit Tinte nachgezogen. Richard Wagners „Telegramm“ an den „Hofopernsänger Hölzel aus Wien / Hoftheater München“, der nach der zweiten Aufführung der „Meistersinger“ um eine Kürzung seiner Partie gebeten hatte. – Die Uraufführung der Oper hatte am 21.VI.1868 in Wagners (und des Königs) Gegenwart am Münchener Hoftheater stattgefunden. „Hölzel – Hölzel – straff wie Holz, Nicht gestrichen – nur – stolz! Wird am Schluß er aus gelacht, Keiner es sonst besser macht Selbst als Arm und Bein zerschlagner Tröst’er sich mit Richard Wagner“ Am Oberrand zwei Zeilen von Gustav Hölzels Hand: „Sie sagen gar nicht, wie Ihnen der heilige Ablass – frisch vom Zapfen gefallen hat – C’ Undankbarer!“ – Ebenfalls von Hölzels Hand der Vermerk „Abschrift“ über dem Gedicht, das mit kleinen Textabweichungen in den „Sämtlichen Schriften und Dichtungen“ (1911) Band 12 S. 374 gedruckt ist. Beiliegend der „Nibelungen-Herold“ Nr. 4 vom 9.V.1881 (gebräunt und brüchig) sowie ein gestochenes Portrait aus früher Zeit (leicht stockfleckig).