작품 상세
WALTER, Bruno, 1876-1962. 1 eigenhändiger Brief mit Unterschrift und 3 Briefe mit Unterschrift. München und Salzburg 11.II.1919 bis 10.VIII.1931. 6 S. gr.-4° bis 4°. 3 Briefe mit gedrucktem Briefkopf „Nationaltheater. / Der Operndirektor“. Vereinzelt leicht gebräunt. Ein Brief mit Klammerspur. Gelocht (3). Zum überwiegenden Teil als „Operndirektor des National-Theaters München“ an den Dirigenten, Regisseur und Dramaturgen Franz Ludwig Hörth in Stuttgart bzw. Berlin. 11.II.1919. Mit der Empfehlung einer Sängerin für Stuttgart. „... Fräulein Jerabek, wünscht ihr Engagement bei uns zu verlassen … Ihre Stimme ist für das grosse und nicht sehr akustische Haus in der Mittellage nicht ganz ausreichend und ich kann ihr also nicht alle Partien ihres Faches … zuteilen … Fräulein Jerabek ist Soubrette, sieht interessant und ‘pikant’ aus, hat eine reizende Stimme und ist auf dem Theater zuhause …“ 28.I.1921. Über ein gemeinsames Gastspiel in Barcelona. „... Es scheint mir nicht ganz leicht, die Vorbereitungen zu den Aufführungen so zu treffen, dass wir sie mit gutem Gewissen vertreten können. Ich erlaube mir, Ihnen … einen Brief nebst Probenvorschlag, den ich an Herrn Mestres gerichtet habe, zu übersenden …“ Dieser liegt bei; Brief und Beilage verso wohl mit Bleistiftzeichnungen Hörths, die fraglichen Inszenierungen betreffend. 15.IV.1922. Das Engagement einer Sängerin betreffend. „... Daß Frau Massary abgesagt hat, ist mir neu; Frau Ivogün“ (die Sopranistin Maria I.) „ist erst ab 15ten Mai wieder in München; es erscheint ausgeschlossen, daß sie nach halbjähriger Abwesenheit ihre hiesige Thätigkeit mit einem Urlaub beginnt …“